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Zugleich kündigt Zeiler an, dass man in den kommenden Wochen und Monaten noch "viel" von ihm hören werde. So werde er es sich "nicht nehmen lassen, beständig auf die notwendigen Lösungen hinzuweisen", sagt er in dem auf Instagram und Facebook veröffentlichten Video. Bei seinem "Angebot" - gemeint ist seine Ankündigung, SPÖ-Chef werden zu wollen - sei es ihm darum gegangen, einen "Erneuerungsprozess in der SPÖ" einzuleiten. Diesen Schritt sei die SPÖ am Sonntag gegangen.
SPÖ-Chef Andreas Babler hatte am Sonntag nach einem Treffen mit den SPÖ-Länderchefs einen schrittweisen Rückzug angekündigt. Bis zum Jahresende werde er die Partei zusammen mit Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und Klubchef Philip Kucher leiten, danach sollen die beiden ohne Babler übernehmen. Anfang 2027 soll zudem der jetzige Finanzminister Marterbauer als Vizekanzler übernehmen.
Davon, dass Marterbauer, der sich aktuell noch in einer Krebsbehandlung befindet, später auch den Parteivorsitz übernehmen soll, war am Sonntag, zumindest offiziell keine Rede. In Teilen der Partei soll es aber durchaus den Wunsch danach geben. Zeiler schien dieses Szenario in seinem Video vom Mittwoch als gesetzt anzusehen. Einen gänzlichen Verzicht auf eine - spätere - Kandidatur für den Parteivorsitz erklärte Zeiler am Mittwoch in der Deutlichkeit nicht. Dennoch dürfte er vorerst Abstand von den Plänen genommen haben.