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Von Inflationsseite gab es wieder negative Signale. Die Jahresinflation 2025 lag nämlich laut Statistik Austria bei 3,6 Prozent und damit deutlich höher als die Teuerung im Jahr 2024 mit 2,9 Prozent. Im Jahresverlauf 2025 sank die Teuerung von 3,2 Prozent im Jänner auf 2,9 Prozent im Mai, stieg im August auf 4,1 Prozent und unterschritt die 4,0-Prozent-Marke erst im Dezember wieder mit 3,8 Prozent. Die Inflation in Österreich war im Vorjahr erneut deutlich höher als in fast allen Ländern der Eurozone. Internationaler Aufreger könnte heute die Drohung des US-Präsidenten Donald Trump werden, gegen acht NATO-Länder Zölle wegen des Grönland-Streits zu verhängen.
Unternehmensseitig war es Montagvormittag ruhig. Die Blicke auf sich ziehen könnte die voestalpine. Die Analysten der britischen Großbank Barclays haben nämlich ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Stahlkonzerns von 35,0 Euro auf 44,0 Euro angehoben. Die Anlageempfehlung des Analystenteams um Tom Zhang lautet auf "Overweight". Erklärt wird die Entscheidung damit, dass "ein weiteres solides Quartal, jedoch mit einem sequenziellen Rückgang gegenüber dem Vorquartal trotz besserer Saisonalität, erwartet wird." Im Stahlbereich gehen die Analysten davon aus, dass die besseren Absatzmengen durch höhere Rohstoffkosten (insbesondere Kokskohle) mehr als ausgeglichen werden - mit begrenzten Vertragspreisanpassungen im Dezemberquartal. Die Anleger dankten die Einschätzung mit einem Zuwachs von 0,5 Prozent für die Papiere der voestalpine.
Damit war voestalpine eine der wenigen Aktien, die sich am Vormittag im Plus befanden. Topperformer waren Telekom Austria mit plus 1,7 Prozent und KapschTrafficCom mit plus 1,0 Prozent. Am anderen Ende fanden sich RHI Magnesita, Polytec und SBO mit minus 3,8 Prozent, minus 3,6 Prozent bzw. minus 3,4 Prozent.