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Zur Wochenmitte hatte der ATX erstmals mit einem leichten Abschlag geschlossen, nachdem er im Zuge seiner Jahresendrally zuvor zwölf Gewinntage in Folge verzeichnet hatte. Am Berichtstag herrschte jedoch insgesamt Zurückhaltung mit Blick auf den für Freitag erwarteten US-Arbeitsmarktbericht. Auch starke Auftragszahlen aus der deutschen Industrie konnten daher keinen nennenswerten Auftrieb liefern.
Während die Meldungslage am heimischen Markt unternehmensseitig weitgehend ruhig blieb, nahmen die Anleger bei einigen Aktien Gewinne mit. Insbesondere AT&S gaben am ATX-Ende sieben Prozent ab, womit die Gewinne der Vortage weitgehend wieder dahin sind. Die Titel waren im abgelaufenen Jahr die größten Gewinner im Leitindex, fallen aber immer wieder mit starken Schwankungen auf.
Wienerberger gewannen letztlich 0,1 Prozent auf 29,70 Euro, obwohl UBS-Experte Julian Radlinger seine "Sell"-Empfehlung samt Kursziel von 25 Euro bekräftigt hatte. Angesichts der Entwicklung im europäischen Wohnungsneubau und Abwärtsrisiken auf der Ergebnisseite sei es zu früh für einen Kauf der Papiere, argumentierte der Analyst in einer Branchenstudie.
Unter den besten Werten im prime market schlossen inzwischen Frequentis mit einem Zuwachs von 4,1 Prozent. Europaweit profitierten Rüstungswerte von den Aussagen Trumps, wonach er eine deutliche Anhebung des Rüstungsbudgets für 2027 plane. Frequentis entwickelt unter anderem Lösungen zur Luftraumüberwachung.