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Wiener Börse gibt im frühen Handel moderat nach

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Eurozonen-Inflationsdaten und Analystenstudien im Fokus
 © APA/APA/THEMENBILD/ALEX HALADA
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Der ATX hat am Dienstag nach elf Gewinntagen in Folge auf die Bremse getreten. Nach einem positiven Auftakt notierte der österreichische Leitindex rund eine Stunde in der Sitzung 0,23 Prozent im Minus bei 5.382 Punkten. Der ATX Prime fiel um 0,23 Prozent auf 2.674 Zähler. Das europäische Umfeld zeigte sich ohne klare Richtung.

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Im Fokus standen Verbraucherpreisdaten aus der Eurozone. In Frankreich hat sich die Inflation wie erwartet auf eine Jahresrate von 0,7 Prozent abgeschwächt. Nun richten sich die Blicke auf die Zahlen aus Deutschland. Daneben bleiben auch die Entwicklungen rund um den US-Angriff auf Venezuela im Fokus, wenngleich diese am Vortag bereits kaum belastend wirkten.

Auf Unternehmensebene blieb die Nachrichtenlage abgesehen von Analystenkommentaren ruhig. Die kanadische Bank RBC bestätigte in einer Branchenstudie ihre "Sector Perform"-Einschätzung für die OMV-Aktien und beließ das Kursziel bei 50,0 Euro. Die Einbindung von Borouge Group International (BGI) stärke die Investmentstory der OMV und verbessere die Ausgangslage für eine mögliche Erholung im Chemiegeschäft, schrieb RBC-Analyst Adnan Dhanani. OMV-Aktien stiegen um 1,2 Prozent auf 48,96 Euro.

Barclays wiederum hob die Titel von voestalpine und Wienerberger erneut in separaten Sektorstudien positiv hervor. Die Aktien notierten zuletzt mit Abgaben von 1,5 respektive 0,3 Prozent. Auch bei einigen anderen Werten waren am Berichtstag Gewinnmitnahmen zu sehen.

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