Europas Börsen gehen tiefer aus dem Handel

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Banken-Titel kamen deutlich unter Druck
 © AFP, LUDOVIC MARIN, APA
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Die europäischen Börsen haben sich am Donnerstag mit Verlusten aus dem Handel verabschiedet. Der Handelstag war geprägt von Sorgen um die Lage im Nahen Osten. Der Iran-Krieg könnte laut Marktexperten die Weltkonjunktur aufgrund der wegen des Konflikts steigenden Ölpreise abwürgen. Entsprechend zeigten sich Investoren angesichts dieser Inflationssorgen vorsichtig.

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Der Euro-Stoxx-50 verlor am Berichtstag 0,79 Prozent auf 5.748,89 Einheiten. Außerhalb der Eurozone gab am europäischen Festland der Schweizer SMI um 0,90 Prozent auf 12.842,16 Punkte nach. In Großbritannien sank der FTSE-100 um 0,47 Prozent auf 10.305,15 Zähler.

Bankaktien verzeichneten in einer Sektorenbetrachtung die größten Verluste - der Euro-Stoxx-Bankenindex gab um drei Prozent nach. Investoren reagierten damit auf die sich eintrübenden Konjunkturaussichten. "Am Markt wird zusehends das Risiko eingepreist, dass die Hoffnung auf kurzfristige Preisspitzen trügt und sich hohe Ölpreisnotierungen verfestigen, was ernsthafte Flurschäden für die Weltwirtschaft verursachen könnte", schrieb Analyst Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research.

Unter dem Ölpreisanstieg litten auch die Aktien der Fluggesellschaften und Reiseunternehmen. Der Branchenindex verlor 2,2 Prozent. TUI und Lufthansa sanken darin um fünf bzw. 3,5 Prozent.

Es gab aber auch Gewinner der Entwicklung im Nahen Osten. So waren Rüstungswerte gefragt. Ein überzeugender Ausblick des italienischen Branchenunternehmens Leonardo lieferte einen zusätzlichen Impuls. Die Aktie legte um 5,7 Prozent zu.

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