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Am heimischen Aktienmarkt gestaltete sich die Meldungslage unverändert sehr dünn. In einem festen europäischen Technologiesektor gewann in Wien die AT&S-Aktie drei Prozent.
Keinen einheitlichen Trend wiesen die schwergewichteten Banken auf. Die Titel der Erste Group legten 0,1 Prozent zu, BAWAG und Raiffeisen Bank International fielen hingegen um 0,6 bzw. 0,9 Prozent.
Unter den weiteren Schwergewichten gewannen Wienerberger 3,5 Prozent. voestalpine stärkten sich um 3,1 Prozent. OMV gewannen 0,8 Prozent. Die Versicherer UNIQA und Vienna Insurance verbilligten sich jeweils um 0,9 Prozent.
Bei der volatilen Lenzing-Aktie ging es merklich nach oben. Die Papiere des Faserherstellers gewannen 4,7 Prozent.
Ins Blickfeld rückte auch eine Konjunktureinschätzung. Österreichs Wirtschaft wächst heuer trotz des erneuten Energiepreisschubs durch den Iran-Krieg spürbar und setzt die leichte Erholung fort. Die Industrie-Exporte stützen die Konjunktur, die Bauwirtschaft befindet sich weiterhin in der Krise.
Die Wirtschaftsforscher des Wifo und IHS bestätigten am Mittwoch ihre Prognosen von 0,9 bzw. 0,8 Prozent BIP-Wachstum für 2026. Die hohe Inflation lässt aber die Realeinkommen der privaten Haushalte sinken. Die Inflationsrate soll laut Wifo und IHS heuer 3,3 bzw. 3,1 Prozent betragen, 2027 dann 2,6 bzw. 2,8 Prozent.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/HANS PUNZ