Europas Leitbörsen legen zu - Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,62 %

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Technologiewerte gewinnen nach starken ASML-Zahlen am deutlichsten
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Die europäischen Leitbörsen haben am Mittwochvormittag Gewinne aufgewiesen. Der Euro-Stoxx-50 gewann im Frühhandel 0,62 Prozent auf 6.206 Punkte. Der DAX stieg um 0,32 Prozent auf 25.342 Einheiten. Außerhalb der Eurozone verbesserte sich der FTSE-100 etwas moderater um 0,09 Prozent auf 10.660 Punkte.

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Vor weiteren Quartalsberichten von US-Banken und den an diesem Mittwochnachmittag anstehenden US-Inflationsdaten herrsche eine leicht positive Stimmung. Starke Ex- und Importdaten aus China sowie die Entwicklung der Verbraucherpreise dort stützten etwas, sagte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.

Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners sieht aktuell einen "Abwarte-Markt", in dem sich derzeit kaum einer in großem Stil positionieren wolle. Dabei verweist er auf Sorgen, "ausgerechnet im vierten Quartal auf dem falschen Fuß erwischt zu werden".

In einer europäischen Branchenbetrachtung war der Technologiesektor gefolgt von Immobilienwerten der stärkste Bereich. Die Papiere von ASML steigerten sich nach Zahlenvorlage um 2,9 Prozent. Die Nachfrage nach KI-Infrastruktur treibt den Chipausrüster weiter an. Umsatz und Gewinn stiegen im dritten Quartal deutlich. Für die weitere Entwicklung zeigten sich die Niederländer optimistisch und hoben ihre bei Analysten viel beachtete Kapazitätsprognose an. Zudem geht ASML für das laufende Jahr bei Umsatz und Profitabilität nun von den oberen Enden der jeweiligen Spannen aus.

Unter den weiteren Techwerten kletterten Infineon um 3,1 Prozent hoch. STMicroelectronics zogen 2,5 Prozent hoch. ASM International verteuerten sich um 2,5 Prozent.

Gemieden wurden hingen die Aktien von Autobauern. Hier bremsten die Titel der Porsche Holding um ein Prozent. Ferrari gaben 0,9 Prozent nach und Volkswagen fielen um 0,8 Prozent.

Die hohen Ölpreise belasten die Aktien der Lufthansa. Am Vormittag verloren die Papiere der AUA-Mutter 1,5 Prozent. Die seit Anfang Juli um mehr als 65 Prozent gestiegenen Kerosinpreise in Europa bedeuteten für das Jahr 2027 Ertragsrisiken für die Fluggesellschaften, schrieb ein Analyst von JPMorgan.

LA DÉFENSE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON

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