US-Börsen zur Eröffnung wenig bewegt

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Goldman und JPMorgan nach Zahlen gesucht - Chipwerte schwächeln
 © AFP, TIMOTHY A. CLARY, Apa
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Die US-Börsen haben am Dienstag ohne klare Richtung eröffnet. Einer positiven Reaktion auf Quartalszahlen der wichtigen Banken Goldman Sachs und JPMorgan standen Verluste insbesondere im Halbleitersektor gegenüber. Anleger in der Tech-Welt sorgen sich um Konkurrenz aus China.

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Der Dow Jones Industrial stieg im frühen Geschäft um 0,11 Prozent auf 51.909,39 Punkte. Der marktbreite S&P-500 tendierte wenig verändert bei 7.806,07 Zählern. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 0,01 Prozent auf 27.247,82 Einheiten hinauf.

Anleger in der Tech-Welt sorgen sich um Konkurrenz aus China. Einem Zeitungsbericht zufolge macht Chinas Speicherchip-Hersteller CXMT große technologische Fortschritte. Das lastete in Asien und Europa auf der Chip-Branche und drückte an der Nasdaq vor allem Titel wie Micron, Sandisk und Seagate nach unten. Im frühen Handel büßten diese jeweils rund vier Prozent ein.

Im Fokus standen die Banken, die mit ihren Quartalsbilanzen die Berichtssaison einläuteten. Sowohl die Investmentbank Goldman Sachs als auch die Geldhäuser JPMorgan, Citigroup und Wells Fargo steigerten im dritten Quartal ihre Erträge und Gewinne. Einzig das größte US-Institut JPMorgan konnte die Erwartungen von Analysten am Dienstag nicht ganz erfüllen, weil seine Einnahmen im Handel mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen schrumpften.

An der Börse wurden die Neuigkeiten unterschiedlich aufgenommen. Goldman Sachs und JPMorgan legten jeweils rund eineinhalb Prozent zu. Die Titel der Citigroup traten auf der Stelle und Wells Fargo gaben gut 0,6 Prozent ab.

Schlecht kamen auch die Geschäftszahlen von Johnson & Johnson an, die Aktien des Konsumgüterriesen fielen um knapp vier Prozent. Die Papiere des Krankenversicherers UnitedHealth gewannen 3,1 Prozent nach einer Erhöhung der Gewinnprognose für das Geschäftsjahr.

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