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Das Softwarehaus TeamViewer hat wegen negativer Wechselkurseffekte die teilweise gesenkten Ziele für 2025 verfehlt. Der Konzernumsatz stieg zwar auf 767,5 Millionen Euro und die wiederkehrenden jährlichen Erlöse auf knapp 760 Millionen Euro, teilte der Spezialist für Fernwartungssoftware am Dienstag mit. Der Vorstand hatte jedoch Spannen von 778 bis 797 Millionen Euro beziehungsweise 780 bis 800 Millionen Euro in Aussicht gestellt.
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Rechne man die Belastungen durch die Aufwertung des Euro heraus, seien die eigenen Ziele erreicht worden, betonte das Unternehmen. Die aktuellen Zahlen deckten sich mit den Anfang Jänner vorgelegten vorläufigen Ergebnissen.
TeamViewer ist seit der Übernahme von 1E stärker vom US-Geschäft abhängig. 1E bietet Software zur frühzeitigen Erkennung und automatischen Behebung von IT-Problemen und beliefert vor allem US-Behörden oder Firmen, die für staatliche Stellen arbeiten. Wegen des dortigen Regierungsstillstands vom vergangenen Herbst scheuten einige Kunden neue Investitionen. Daher hatte TeamViewer seine Ziele für 2025 und 2026 im Oktober teilweise zurückgeschraubt.