Wall Street geht mit Verlusten aus dem Handel

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JPMorgan mit Zahlenvorlage
 © APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT
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Der starke Jahresauftakt an der New Yorker Börse und an der Technologiebörse Nasdaq hat sich am Dienstag im Verlauf nicht fortgesetzt. Für den US-Leitindex Dow Jones Industrial ging es um 0,8 Prozent abwärts auf 49.191,99 Punkte. Der breitere S&P 500 verlor weniger und schloss mit einem Minus von 0,19 Prozent bei 6.963,74 Zählern. Mit Einbußen in Höhe von minus 0,1 Prozent auf 23.709,87 Einheiten war auch der Nasdaq Composite in der Verlustzone.

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Die am Nachmittag veröffentlichte Inflationsrate verharrte in den USA im Dezember wie erwartet bei 2,7 Prozent. Die Kerninflation betrug im Jahresvergleich unverändert 2,6 Prozent. Analysten hatten hier mit einem leichten Anstieg um 0,1 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent gerechnet. "Insgesamt geht die Inflation aber trotz des Zollschocks eher zurück. Die Inflation wird die US-Notenbank daher wohl nicht von Zinssenkungen abhalten. Den nächsten Schritt erwarteten wir auf der übernächsten Sitzung im März", kommentierte der Ökonom Christoph Balz von Commerzbank Research.

Intel kletterten um 7,3 Prozent, während AMD 6,4 Prozent gewannen. Das Investmenthaus Keybanc Capital Markets hat für beide Chip-Aktien zum Übergewichten im Portfolio geraten.

JPMorgan veröffentlichte vorbörslich Geschäftszahlen, welche die Erwartungen am Markt etwas überboten. Damit läutete JPMorgan die Saison der Quartalsbilanzen großer Investmentbanken ein. Die Aktien des Geldhauses büßten am Berichtstag jedoch 4,2 Prozent ein.

Stark abwärts ging es im Dow Jones auch für Visa, die mit minus 4,5 Prozent noch etwas mehr einbüßten. Klares Schlusslicht waren Salesforce mit einem Minus in Höhe von 7,1 Prozent.

Apple greift unterdessen den Softwarehersteller Adobe sowie Entwickler von Musik-Anwendungen mit einem Bündel-Abo für seine Kreativ-Apps an. Den Preis für das Studio-Bündel setzte Apple auf 12,99 Euro im Monat beziehungsweise 129 Euro im Jahr fest - und damit deutlich unter dem Niveau von Adobe. Adobe-Aktien fielen um 5,4 Prozent, während Apple-Papiere um 0,3 Prozent höher schlossen.

Nicht gut kam die Quartalsbilanz von Delta Air Lines an, die Aktie büßte 2,4 Prozent ein. Die Prognose der Fluggesellschaft 2026 für den Gewinn je Aktie wurde am Markt als zurückhaltend eingestuft. Im Kondensstreifen von Delta Air Lines gaben auch United Airlines und American Airlines nach.

Die Papiere des Rüstungskonzerns L3Harris waren zuletzt sechs Börsentage in Folge auf Rekordhoch gestiegen. Auch am Dienstag wurde ein solches im Frühhandel erreicht, denn das US-Verteidigungsministerium will eine Milliarde US-Dollar in das Raketengeschäft des Konzerns investieren. Letztendlich kam der Rekordlauf allerdings ins Stocken und die L3Harris-Titel gingen mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent aus dem Handel.

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