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Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA hat sich im April etwas eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex des Instituts for Supply Management (ISM) fiel um 0,4 Punkte auf 53,6 Punkte, wie das Institut am Dienstag in Tempe mitteilte. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit 53,7 Zählern gerechnet.
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Damit liegt der Indikator aber weiter über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Er signalisiert eine Zunahme der wirtschaftlichen Aktivitäten in dem für die US-Wirtschaft wichtigen Dienstleistungsbereich. Der Indikator für neue Aufträge gab deutlich nach. Der Wert für bezahlte Preise stagnierte. Der Beschäftigungsindikator legte zu.
"Die US-Notenbank dürfte mit dieser Entwicklung darin bestärkt werden, es bezüglich Zinssenkungen nicht eilig zu haben", kommentierte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Helaba, die Daten. "Dafür sprechen auch die gestiegenen Energiekosten infolge des Iran-Kriegs."