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Der Dow Jones Industrial fiel in der ersten halben Handelsstunde um 0,47 Prozent auf 52.935,46 Punkte. Zwischenzeitlich testete der US-Leitindex dabei die 50-Tage-Linie, einen stark beachteten Indikator für den mittelfristigen Trend. Der marktbreite S&P-500 büßte 0,60 Prozent auf 7.640,13 Zähler ein und rutschte damit auf den tiefsten Stand seit Anfang August. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 1,04 Prozent auf 26.095,76 Einheiten hinab.
Die gestiegenen Ölpreise verschärfen die ohnehin zunehmenden Inflationssorgen am Markt. Und nachdem US-Notenbankchef Kevin Warsh zuletzt seine Entschlossenheit bekräftigt hat, die Inflation in den Griff zu bekommen, gehen die Märkte nun zunehmend von einer Leitzinserhöhung der Fed bereits im September aus.
In den Blick der Anleger rückt zudem der zu Wochenschluss anstehende US-Arbeitsbericht. Unerwartet starke Arbeitsmarktdaten könnten vom Markt als schlechte Nachricht interpretiert werden, da sie die Erwartungen einer Zinserhöhung verstärken könnten, so Analyst Chris Larkin von E*Trade.
Unter den Einzelwerten stieg die Aktie von Fervo Energy um 13 Prozent, nachdem das Wall Street Journal von einer Stromliefervereinbarung mit der Alphabet-Tochter Google berichtet hatte.
Die US-Hinterlegungsscheine (ADR) von Nio gaben fünf Prozent nach. Der chinesische Elektroauto-Hersteller hatte für August weitgehend unveränderte Fahrzeugauslieferungen gegenüber dem Vormonat vermeldet.