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Ohne Transportgüter wie Flugzeuge stiegen die Aufträge um 0,8 Prozent. Volkswirte hatten hier einen Anstieg um 0,5 Prozent erwartet. Die Aufträge für Kapitalgüter abseits des Militär- und Luftfahrtbereichs legten um 0,6 Prozent zu. Hier hatten Experten einen Zuwachs um 0,5 Prozent erwartet.
Die frischen Daten machen auf die sich wieder eintrübende Situation der US-Industrie schon vor Beginn des Ende Februar ausgebrochenen Iran-Krieges aufmerksam, wie Ökonom Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) anmerkt. "Da es sich um Zahlen aus der Phase vor dem Krieg handelt, wird der Einfluss auf die Zinserwartungen bezüglich der Fed und auf das Marktgeschehen wohl begrenzt sein", fügte er hinzu.
Die US-Notenbank Federal Reserve entscheidet Ende des Monats wieder über den Leitzins. Sie hatte ihn Mitte März und damit wenige Wochen nach Ausbruch der Kampfhandlungen im Nahen Osten konstant gehalten. US-Zentralbankchef Jerome Powell signalisierte unlängst eine weiter abwartende Haltung. Die längerfristigen Inflationserwartungen seien trotz des aktuellen Energieschocks offenbar stabil. Die Zentralbank sei daher mit Blick auf die Zinspolitik nicht unter Zugzwang.