US-Börsen zur Eröffnung mit Gewinnen, Dow Jones +0,3 %

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Bankenaktien mit Zahlen im Fokus
 © AFP, CHARLY TRIBALLEAU, Apa
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Die US-Börsen haben den erfreulichen Wochenauftakt am Dienstag im frühen Handel mit weiteren Zuwächsen bestätigt. Zum Wochenstart hatten neue Hoffnungen auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran die Börsen gestützt. Nun standen die Großbanken mit Quartalsbilanzen von JPMorgan, der Citigroup und Wells Fargo im Zentrum des Interesses.

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Der Dow Jones Industrial stieg in der ersten halben Handelsstunde um 0,31 Prozent auf 48.366,59 Punkte. Der marktbreite S&P-500 gewann 0,48 Prozent auf 6.919,39 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 0,93 Prozent auf 23.400,33 Einheiten hinauf.

Aktien von JPMorgan verloren im frühen Handel 0,6 Prozent. Das Investmenthaus hat zwar im ersten Geschäftsquartal im Aktien- und Anleihengeschäft mehr verdient als erwartet; die Prognose für den wichtigen Nettozinsüberschuss im Gesamtjahr blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück.

Aktien der Citigroup gewannen 1,8 Prozent. Hier lief der Handel mit Festverzinslichen, Rohstoffen und Devisen besser als angenommen. Papiere von Wells Fargo verloren dagegen gut fünf Prozent. Der Nettozinsüberschuss blieb im ersten Quartal hinter den Erwartungen zurück.

Amazon stiegen um 2,7 Prozent. Der Online-Händler und Internetkonzern treibt den Aufbau eines eigenen Satellitengeschäfts voran und übernimmt dazu den Satellitenbetreiber Globalstar. Wie Amazon am Dienstag mitteilte, sollen die bisherigen Globalstar-Aktionäre entweder 90 US-Dollar pro Aktie erhalten oder Amazon-Anteile im entsprechenden Gegenwert. Falls Globalstar bestimmte technische Meilensteine nicht erreicht, könnte der Preis aber noch sinken.

Johnson & Johnson traten auf der Stelle. Der Gesundheitskonzern blieb im ersten Quartal mit dem Ergebnis je Aktie leicht unter der Markterwartung, wie es im Handel hieß.

American Airlines verteuerten sich um fast 6,7 Prozent und United Airlines um knapp 1,6 Prozent. Der Chef von United Airlines, Scott Kirby, erwägt einen Zusammenschluss mit dem Kontrahenten, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtet. Mit einem solchen Deal würde die weltweit größte Fluggesellschaft entstehen.

Daneben bewegten Analystenkommentare die Kurse. So stiegen Tesla um 1,5 Prozent, nachdem die Bank UBS das Verkaufsvotum für die Aktien gestrichen hatte. Eine neue Kaufempfehlung von UBS für Ford-Aktien ließ diese um 4,2 Prozent zulegen.

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