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Die am Nachmittag veröffentlichte Inflationsrate verharrte in den USA im Dezember wie erwartet bei 2,7 Prozent. Die Kerninflation betrug im Jahresvergleich unverändert 2,6 Prozent. Analysten hatten hier mit einem leichten Anstieg um 0,1 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent gerechnet. "Insgesamt geht die Inflation aber trotz des Zollschocks eher zurück. Die Inflation wird die US-Notenbank daher wohl nicht von Zinssenkungen abhalten. Den nächsten Schritt erwarteten wir auf der übernächsten Sitzung im März", kommentierte der Ökonom Christoph Balz von Commerzbank Research.
AMD kletterten um sieben Prozent, während Intel fünf Prozent gewannen. Das Investmenthaus Keybanc Capital Markets hat für beide Chip-Aktien zum Übergewichten im Portfolio geraten.
JPMorgan veröffentlichte vorbörslich Geschäftszahlen, welche die Erwartungen am Markt etwas überboten. Damit läutete JPMorgan die Saison der Quartalsbilanzen großer Investmentbanken ein. Im Frühhandel büßten die Aktien des Geldhauses jedoch 2,2 Prozent ein.
Nicht gut kam die Quartalsbilanz von Delta Air Lines an, die Aktie büßte zwei Prozent ein. Die Prognose der Fluggesellschaft 2026 für den Gewinn je Aktie wurde am Markt als zurückhaltend eingestuft. Im Kondensstreifen von Delta Air Lines gaben auch United Airlines und American Airlines nach.
Die Papiere des Rüstungskonzerns L3Harris waren zuletzt sechs Börsentage in Folge auf Rekordhoch gestiegen. Auch am Dienstag winkt ein solches, denn das US-Verteidigungsministerium will eine Milliarde US-Dollar in das Raketengeschäft des Konzerns investieren. L3Harris legten um 2,5 Prozent zu.