US-Börsen zur Eröffnung mehrheitlich im Plus

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Dow Jones gibt 0,17 % nach - Nasdaq Composite steigert sich um 0,23 %
 © APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT
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Die US-Börsen haben am Freitag den Handel mehrheitlich im Plus aufgenommen. Nach oben ging es vor allem im Technologiebereich. Der Dow Jones gab hingegen kurz nach dem Sitzungsauftakt 0,17 Prozent auf 49.364,29 Einheiten ab. Damit deutet sich für das weltweit bekannteste Börsenbarometer ein Wochenverlust von rund 0,3 Prozent an.

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Für den S&P-500 ging es im Frühgeschäft um dünne 0,09 Prozent auf 6.949,26 Zähler hinauf. Der Nasdaq Composite steigerte sich um 0,23 Prozent auf 23.588,98 Punkte.

Überraschend positive US-Konjunkturnachrichten konnten an der Wall Street nicht beflügeln. In den USA ist die Industrieproduktion Ende des vergangenen Jahres stärker als erwartet gestiegen. Im Dezember habe sie um 0,4 Prozent zugelegt, teilte die US-Notenbank Fed in Washington mit. Volkswirte hatten nur einen Anstieg um 0,1 Prozent erwartet.

Am Markt wurde vor allem auf einen anhaltenden Enthusiasmus für Chipwerte verwiesen, die weiter von den am Vortag schon hilfreichen Wachstumsprognosen des taiwanesischen Chip-Giganten TSMC profitieren. Gefragt sind deshalb vor allem Aktien aus dem US-Speichersektor: Die Titel von Micron etwa sprangen mehr als sechs Prozent hoch.

Die Papiere des Chipriesen Nvidia zogen um 1,5 Prozent hoch. Im Dow Jones eroberten die IBM-Papiere mit plus 1,8 Prozent den Spitzenplatz.

Mosaic-Aktien stehen mit einem Abschlag von 3,6 Prozent negativ im Rampenlicht. Das Unternehmen enttäuschte die Anleger, indem es für das vierte Quartal von einem deutlichen Rückgang der Düngemittelnachfrage in Nordamerika berichtete. Laut dem Experten Andrew Wong von RBC unterstreicht dies schwache Marktbedingungen bei Düngemitteln.

Eher Enttäuschendes hatte nach gutem Lauf der Papiere auch der Logistiker JB Hunt zu berichten. Weil die Spedition mit ihren Quartalszahlen die hochgesteckten Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte, sank der Kurs um 1,2 Prozent. Seit Ende September hatten die Titel aber auch mehr als die Hälfte an Wert gewonnen.

Es setzte sich außerdem fort, dass viele Analysten zum Jahresbeginn ihre Aktienfavoriten neu definieren. So geschehen bei JPMorgan, deren Experte Stephen Tusa das Dow-Mitglied Honeywell hoch- und den Mischkonzern 3M abstufte. Entsprechend lag der Kurs des einen Unternehmens mit 1,3 Prozent im Plus und jener von 3M mit 0,6 Prozent im Minus.

Morgan Stanley gab im Konsumgüterbereich zwei bisher optimistische Urteile auf, wonach die Aktien von Kraft Heinz und JM Smucker um 2,6 bzw. 2,7 Prozent in einem ähnlichen Ausmaß fielen. Analystin Megan Clapp stellte in ihrer Studie fest, dass der US-amerikanische Lebensmittelmarkt einem erhöhten Wettbewerbsrisiko ausgesetzt sei.

Barclays wird negativ gestimmt für den IT-Konzern HP, dessen Titel 1,6 Prozent einbüßten. Tim Long glaubt, dass langfristige Herausforderungen sowohl im PC- als auch im Druckerbereich in Verbindung mit einem Mangel an Kurstreibern dazu führen werden, dass die Titel auch 2026 unter Druck bleiben.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT

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