US-Börsen wenig verändert im Frühhandel

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Nach neuen Rekorden an der Nasdaq und beim S&P-500 am Freitag
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Die US-Börsen haben nach den jüngsten Rekorden am Montag erst einmal wenig Dynamik gezeigt. Zu Beginn einer Woche, die neben dem Iran-Krieg auch in puncto Geldpolitik und Quartalsbilanzen wegweisend werden könnte, warten die Anleger zunächst einmal ab. Es besteht zwar weiter die Hoffnung auf eine Öffnung der Straße von Hormuz, ein diplomatischer Durchbruch ist über das Wochenende jedoch ausgeblieben.

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Im frühen Handel legte der Dow Jones Industrial um 0,2 Prozent auf 49.343 Punkte zu. Der von Technologietiteln geprägte Nasdaq Composite ging mit einem Minus von 0,3 Prozent auf 24.767 Zähler in die neue Börsenwoche. Er hatte am Freitag deutlich zugelegt und ebenso wie der marktbreite S&P 500 die nächste Bestmarke aufgestellt. Der S&P 500 trat am Montag mit 7.164 Punkten auf der Stelle.

US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag eine angekündigte Reise seiner Unterhändler nach Pakistan kurzfristig abgesagt - zum zweiten Mal in einer Woche. Er begründete dies auch mit einem inakzeptablen Vorschlag des Iran. Laut dem US-Nachrichtenportal Axios hatte dieser den Vereinigten Staaten ein neues Angebot für eine Öffnung der Straße von Hormuz vorgelegt. Anleger bleiben aber auch am Ölmarkt skeptisch.

Was weiter Schlagzeilen macht, ist die im Chipsektor spürbare KI-Euphorie. Nachdem diese zuletzt Aktien von Firmen wie Texas Instruments oder Intel erfasst hatte, springen nun die Qualcomm-Aktien um fast sieben Prozent hoch. Ein Analyst brachte nach seinen Recherchen eine Zusammenarbeit von Qualcomm mit dem KI-Plattformbetreiber OpenAI ins Spiel.

Nach Quartalszahlen legten die Aktien von Verizon um 2,9 Prozent zu. Der Telekomkonzern übertraf mit dem bereinigten operativen Ergebnis (Ebitda) moderat die Erwartungen und hob die Jahreszielspanne für das bereinigte Ergebnis je Aktie moderat an. Die Konsensschätzung für die Kennziffer liegt am unteren Ende der bisherigen Zielspanne.

Domino's Pizza dagegen hatte keine erfreulichen Nachrichten für seine Aktionäre: Eine enttäuschende Umsatzentwicklung drückte den Kurs der Restaurantkette knapp zehn Prozent ins Minus. Händlern zufolge drückt dies die Sorge der Anleger vor wachsendem Wettbewerb und konjunkturellen Herausforderungen aus.

Bewegt wurden noch einige Werte nach Analystenkommentaren. Bei Nutrien sorgte eine Barclays-Hochstufung für ein Kursplus von 1,9 Prozent. Analyst Benjamin Theurer rechnet damit, dass der Iran-Konflikt für Unternehmen aus dem Düngemittelbereich förderlich bleibt.

Dagegen ging es für Titel von Gartner und GE Vernova um 0,4 respektive 4,5 Prozent bergab. Für den Marktforscher Gartner hatte die US-Bank Goldman Sachs ihr Kaufvotum gestrichen. Bei GE Vernova äußerte sich Exane BNP skeptisch dazu, ob das Energietechnik-Unternehmen dazu in der Lage ist, den zurückliegenden Wachstumsschwung beizubehalten.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT

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