US-Börsen gehen höher aus dem Handel

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Israel wird mit Libanon verhandeln: Wall Street gewinnt
 © AFP, CHARLY TRIBALLEAU, Apa
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Die Wall Street hat sich am Donnerstag mit Gewinnen aus dem Handel verabschiedet. Der Stimmungswechsel an den US-Börsen folgte auf die Nachricht, dass Israel sich um Verhandlungen mit dem verfeindeten Libanon bemühen werde. Auch US-Präsident Donald Trump meldete sich diesbezüglich zu Wort. Der Dow Jones steigerte sich um 0,58 Prozent auf 48.185,80 Einheiten.

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Der marktbreite S&P-500 gewann 0,62 Prozent auf 6.824,66 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 0,83 Prozent auf 22.822,42 Einheiten hinauf.

Israel wird nach Angaben von US-Präsident Trump die Angriffe im Libanon zurückfahren. Er habe mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu gesprochen und dieser habe eine Reduzierung der Attacken zugesagt, sagte Trump dem US-Sender NBC in einem Telefoninterview. Die andauernden und heftigen Angriffe Israels gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon bedrohen die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Später kündigte Netanyahu direkte Verhandlungen mit dem nördlichen Nachbarland an.

Bei den Einzelwerten standen Amazon im Fokus. Die Aktien des Internet-Giganten legten um 5,6 Prozent zu. Amazon Web Services (AWS) hatte zuvor erstmals Zahlen zu ihrem Geschäft mit KI-Angeboten genannt. Die Umsätze des ersten Quartals hätten auf das Gesamtjahr hochgerechnet mehr als 15 Mrd. Dollar (12,8 Mrd. Euro) betragen, schrieb Andy Jassy, der Chef des Mutterkonzerns Amazon, am Donnerstag in einem Brief an die Aktionäre. Dieses Geschäftsfeld wachse rasant, wobei das Tempo durch Engpässe bei Rechenkapazitäten gebremst werde.

Die Aktien von CoreWeave stiegen um 3,5 Prozent. Der Anbieter von Cloud-Kapazität im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) gab eine deutlich ausgebaute, langfristige Vereinbarung mit dem Betreiber sozialer Netzwerke Meta bekannt. Bis Dezember 2032 stellt CoreWeave dem Facebook-Mutterkonzern Rechenleistung im Volumen von rund 21 Milliarden US-Dollar bereit. Die Meta-Papiere gewannen 2,6 Prozent.

Für die Titel von Constellation Brands ging es um 8,5 Prozent nach oben. Der Alkoholkonzern hatte am Vorabend nach Börsenschluss Zahlen zum abgelaufenen Quartal vorgelegt, die besser als erwartet ausgefallen waren. Der Ergebnisausblick auf das laufende Geschäftsjahr blieb aber hinter den Markterwartungen zurück.

Die Anteilscheine von Marvell Technology verbuchten einen Kursanstieg von 4,8 Prozent, nachdem Barclays die Aktien des Herstellers von Halbleiterprodukten auf "Overweight" hochgestuft hatte. Die Papiere von Zscaler sackten hingegen um über elf Prozent ab. Der Finanzdienstleister BTIG hatte die Titel des Experten für IT-Sicherheit auf "Neutral" abgestuft.

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