
von
Nach den jüngsten Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran häufen sich Hinweise auf einen möglicherweise bald bevorstehenden Krieg. So zitierte der US-Sender CBS News informierte Quellen, wonach ranghohe nationale Sicherheitsbeamte Trump mitgeteilt hätten, dass das Militär bereit sei, bereits am Samstag Angriffe auf den Iran durchzuführen. Trump habe aber noch keine endgültige Entscheidung über einen möglichen Angriff getroffen.
Auf Konjunkturseite richteten sich die Blicke einerseits auf Arbeitsmarktdaten. So ist die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe unerwartet deutlich um 23.000 auf 206.000 Anträge gefallen. Es war der stärkste Rückgang seit November. Andererseits sank trotz der von Präsident Donald Trump verhängten Zölle gegen Dutzende Länder das US-Handelsdefizit im vergangenen Jahr kaum.
Auf Unternehmensseite stiegen die Aktien von Walmart nach anfänglichen Verlusten um zwei Prozent. Walmart stapelt für 2026 tiefer als erwartet wegen unsicherer Konjunkturverhältnisse. Laut dem Experten Christopher Horvers von JPMorgan war die Messlatte hoch angelegt.
Wegen eines starken vierten Quartals steigerten sich die Aktien von eBay indes um 3,1 Prozent. "Solche Wachstumsraten haben wir bei eBay seit Jahren nicht mehr gesehen", schrieb Ross Sandler von Barclays. Dies sei die Ernte einer mehrstufigen Sanierung unter neuem Management.
Bekannt wurde außerdem, dass eBay für 1,2 Milliarden US-Dollar den Gebrauchtkleidungs-Marktplatz Depop vom Konkurrenten Etsy übernimmt. Dessen Titel schossen daraufhin um 11 Prozent hoch. Laut dem Analysten John Colantuoni von Jefferies Research bringt sich Etsy, selbst spezialisiert auf den Handel mit handgemachten sowie Vintage-Produkten, in Position für eine Rückkehr zu profitablem Wachstum.
Gute Nachrichten kamen ansonsten auch noch vom Traktorbauer Deere & Co, der seine Anleger mit einer angehobenen Gewinnprognose und einem Kursanstieg um sieben Prozent erfreute. DoorDash gewannen 3,7 Prozent, indem der Lieferdienst mit einem überraschend hohen Auftragswachstum plant.
Sehr viel schlechter sieht es dagegen bei Unternehmen aus, die mit Autos und Mobilität zu tun haben. Die Titel des Autovermieters Avis Budget etwa sanken um 16 Prozent wegen eines enttäuschenden vierten Quartals. Beim Gebrauchtwagenhändler Carvana gab der Kurs um 8,4 Prozent nach wegen der Erkenntnis, dass höhere Kosten am Gewinn zehren.