US-Börsen eröffnen mit Verlusten, Dow Jones gibt 0,85 % ab

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US-Börsen wieder auf Tauchstation
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Der Iran-Krieg und der wieder gestiegene Ölpreis haben die Wall Street am Donnerstag im Eröffnungshandel belastet, nachdem die US-Börsen am Vortag noch verschnaufen konnten. Der Dow Jones verlor 0,85 Prozent auf 48.327,36 Einheiten. Der S&P-500 sank um 0,26 Prozent auf 6.851,68 Zähler. Der Nasdaq Composite kam bei 22.801,82 Punkten kaum vom Fleck.

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Der noch keine Woche alte Iran-Krieg zieht immer weitere Kreise. So fliegt eine ballistische Rakete Richtung NATO-Land Türkei, Israel greift weiter Hisbollah-Stellungen im Libanon an, in den Golfstaaten gibt es Drohnen-Attacken auf zivile Ziele, und die USA versenken vor Sri Lanka ein Kriegsschiff.

Die Entwicklungen im Krieg der USA und Israels gegen den Iran veranlassen die Händler erneut dazu, Risiken zu begrenzen, nachdem sich die Stimmung am Vortag noch leicht verbessert hatte. Die Spannungen auf den Energiemärkten treten zunehmend in den Vordergrund. So versucht China, Kraftstoff zu sparen, und japanische Raffinerien fordern die Freigabe strategischer Erdölreserven.

Die Straße von Hormuz, durch die ein großer Teil des globalen Ölhandels verläuft, bleibt die Hauptsorge an den Märkten. Der Schiffsverkehr durch diese Wasserstraße ist nahezu zum Erliegen gekommen. Dadurch sind die Öllieferungen aus dem Iran sowie von anderen Produzenten am Persischen Golf unterbrochen und Förderländer gezwungen, ihre Produktion zu drosseln.

Unter den Einzelwerten blickten Investoren auf Broadcom, nachdem der Chipkonzern starke Wachstumszahlen für die vergangenen drei Monate und einen positiven Ausblick auf das laufende Geschäftsquartal geliefert hatte, den Goldman Sachs in einer ersten Stellungnahme positiv heraushob. Die Papiere von Broadcom stiegen um 2,4 Prozent.

Der von Broadcom angepeilte KI-Chip-Umsatz würde einen bedeutenden Vorstoß in den vom Branchenkollegen Nvidia dominierten Markt bedeuten, hieß es von Börsianern. Das spiegelte sich bei den Aktien von Nvidia mit einem Abschlag von 0,9 Prozent wider.

Für die Anteilsscheine von The Trade Desk ging es um enorme 26 Prozent nach oben. Das auf die Tech-Branche spezialisierte Online-Medium "The Information" hatte berichtet, dass The Trade Desk Gespräche geführt habe, um das KI-Softwareunternehmen OpenAI beim Verkauf von Anzeigen zu unterstützen.

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