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Die britische Wirtschaft war damit im ersten Halbjahr 2026 die am schnellsten wachsende unter den sieben großen Industrienationen (G7), wie das Statistikamt betonte. Zu der positiven Entwicklung trugen vor allem die privaten Haushalte und die Unternehmen bei.
Das reale verfügbare Pro-Kopf-Einkommen stieg im zweiten Quartal um 1,0 Prozent und verzeichnete damit den stärksten Zuwachs seit Ende 2024. Das stützte den privaten Konsum. Zudem korrigierte das ONS das Wachstum der Unternehmensinvestitionen auf eine Jahresrate von 5,2 Prozent nach oben, nachdem zunächst nur ein Plus von 0,8 Prozent gemeldet worden war.
Die Industriestaaten-Organisation OECD hat ihre Wachstumsprognose für Großbritannien für das laufende Jahr von 0,9 auf 1,1 Prozent angehoben. Begründet wurde dies mit dem robusten Konsum. Risiken werden unter anderem in der hartnäckig hohen Inflation gesehen.