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Stattdessen sollten künftig gezielter einzelne Importwaren auf den Prüfstand gestellt werden; leitend solle dabei der Aspekt der nationalen Sicherheit sein. Trump hatte Einfuhren von Stahl und Aluminium vergangenes Jahr mit Zöllen von bis zu 50 Prozent belegt. Er nutzt die Abgaben immer wieder als Verhandlungstaktik im Umgang mit Handelspartnern.
Dem Bericht zufolge gibt es im Handelsministerium und im Büro des US-Handelsbeauftragten Befürchtungen, dass die Zölle den amerikanischen Verbrauchern schaden könnten. So gingen Vertreter der beiden Regierungsstellen davon aus, dass durch die Zölle die Preise unter anderem für Konserven- und Getränkedosen steigen. Experten hatten dies bereits vorhergesagt. Steigende Verbraucherpreise machen vielen Amerikanern zu schaffen. Diese Sorgen gelten als wichtiger Faktor für die Zwischenwahlen im November.
Einer jüngsten Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Instituts Ipsos zufolge waren 59 Prozent der US-Bürger damit unzufrieden, wie die Trump-Regierung auf die steigenden Lebenshaltungskosten reagiert. Eine Stellungnahme der US-Regierung zu dem "FT"-Bericht war zunächst nicht zu bekommen.