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Die Lufthansa, die während der Corona-Pandemie vor knapp sechs Jahren aus dem Dax in den Nebenwerteindex MDax abgestiegen war, hatte sich lange Zeit Hoffnungen auf den Wiederaufstieg machen dürfen. Indexexperten hatten das Rennen aber als eng bezeichnet.
Die Fluggesellschaft verfehlte in der DAX-Rangliste im Februar knapp den 33. Rang, der ihr nach der "Fast Entry"-Regel die Rückkehr in den Dax auf jeden Fall garantiert hätte. Damit die Lufthansa auch als 34. per "Regular Entry" noch aufsteigen hätte können, hätte Zalando als schwächster DAX-Wert zugleich maximal auf Platz 48 landen dürfen. Der Online-Händler rettete sich aber als 46., wie die am Mittwoch veröffentlichte Rangliste von ISS Stoxx zeigt.
Zu vier Änderungen kommt es dagegen unter den 50 MDax-Werten, eine davon wird bereits am kommenden Montag (9. März) vollzogen. Weil der Streubesitz der Vonovia-Tochter Deutsche Wohnen auf weniger als zehn Prozent gefallen ist, wird sie aus dem MDax herausgenommen und durch den Auto- und Industriezulieferer Schaeffler ersetzt. Für Schaeffler rückt der bayerische Werkzeughersteller Einhell zum ersten Mal in den Kleinwerteindex SDax auf.
Zum regulären Termin zwei Wochen später (am 23. März) steigen der Motorenbauer Deutz, der Stahlhersteller Salzgitter und der Technologiekonzern Jenoptik in den MDax auf. Für sie weichen müssen der Kommunikationssoftware-Anbieter Teamviewer, der Brillenfilialist Fielmann und der Augenheilkunde-Spezialist Carl Zeiss Meditec. Sie steigen in den SDax ab. Neu in dem Kleinwerteindex ist zudem die auf Software für Busse und Bahnen spezialisierte Init aus Karlsruhe, die dort PSI Software ablöst.
FRANKFURT/MAIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Hannes P. Albert