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Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf minus 0,9 Mio. Euro (2024: 0,3 Mio. Euro), das Ergebnis nach Steuern auf minus 1,3 Mio. (2024: minus 1,5 Mio. Euro). Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung sei 2025 durch "mehrere temporäre Belastungsfaktoren" geprägt gewesen, erklärten die Verantwortlichen in einer Aussendung am Freitag. Sie nannten dabei einen "wartungsbedingten Stillstand einer Recyclinganlage, verzögerte Projektabrufe, einen ungünstigeren Margen-Mix sowie eine Rückstellung in Höhe von rund 2 Mio. Euro im Zusammenhang mit einem erstinstanzlichen Gerichtsurteil in Italien."
Das EBITDA sei durch einen "außergewöhnlichen, nicht-operativen Bewertungseffekt" in Höhe von 3,6 Mio. Euro aus der Aufwertung einer Beteiligung positiv beeinflusst worden, hieß es. Bereinigt um diesen Sondereffekt sei das normalisierte EBITDA bei 2,6 Mio. Euro gelegen. Dabei sei die bereits im ersten Halbjahr gebildete Rückstellung im Zusammenhang mit dem Gerichtsverfahren in Italien von 2 Mio. Euro enthalten gewesen und die Profitabilität entsprechend belastet worden.
Das Jahr sei geprägt gewesen von einem "bewussten Transformationsprozess". Die Wolftank Gruppe habe ihre strategische Ausrichtung geschärft, ihre Organisationsstruktur vereinfacht und damit "das Fundament für die Rückkehr zu nachhaltiger Profitabilität" gelegt. "2025 war ein Jahr der Neuausrichtung und operativen Stabilisierung. Wir haben konsequent an unserer Kostenbasis gearbeitet, unsere Organisation gestrafft und mit GreenLead 2030 einen klaren Pfad für die nächsten Jahre definiert", sagte CEO Simon Reckla. Die deutliche Verbesserung im zweiten Halbjahr zeige, dass die Maßnahmen greifen würden. "2026 erwarten wir die Rückkehr zur nachhaltigen Profitabilität und eine Cashflow-Verbesserung", so Reckla. Ende 2025 hatte man erklärt, dass der Jahresumsatz bis zum Jahr 2030 auf 250 Mio. Euro hochgeschraubt werden soll.