
von
Laut der Aussendung hat der Vorstand beschlossen, der Hauptversammlung am 9. Juli vorzuschlagen, auch für das Geschäftsjahr 2025/26 keine Dividende auszuschütten. Bereits im Geschäftsjahr davor gab es keine Dividende.
Als Optionen für die Geldspritze nannte AT&S eine Wandelschuldverschreibung und eine Hybridanleihe, jeweils nachrangig und ohne Laufzeitende. Die Details der potenziellen Emissionen würden auf Basis der dann gültigen Marktbedingungen ermittelt werden, wie es hieß. Der Aufsichtsrat habe am Mittwoch seine grundsätzliche Zustimmung erteilt. Die Emissionen könnten den Angaben zufolge noch im zweiten oder dritten Quartal 2026 stattfinden.
AT&S berichtete außerdem, dass der Vorstand beschlossen hat, die Kapazitäten im Werk in Chongqing in China zu erweitern, weil wegen der KI die Nachfrage eines Großkunden nach High-End-IC-Substraten steige. Die dafür erforderlichen Investitionen im hohen zweistelligen Millionenbereich würden vollständig im Rahmen langfristiger Kundenvereinbarungen finanziert, teilte das Unternehmen mit. Der operative Gewinn (EBIT) soll dadurch steigen, und zwar im Geschäftsjahr 2026/27 um einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.