Steyr-Führung empfiehlt Annahme des Übernahmeangebots

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Produktion, Forschung und Entwicklung in Steyr sollen bestehen bleiben
 © Barbara Gindl, Themenbild, Apa
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Der Vorstand und der Aufsichtsrat des oberösterreichischen Motorenherstellers Steyr Motors empfehlen den Aktionärinnen und Aktionären die Annahme des Übernahmeangebots der US-amerikanischen Red Cat. Man halte den angebotenen Preis von 39,00 Euro je Aktie in bar für fair und attraktiv, teilte das Unternehmen am Montag mit. Eine Fairness Opinion der Wirtschaftsprüfung PwC bestätige die finanzielle Angemessenheit.

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Der angebotene Preis von 39,00 Euro je Aktie entspricht einer Prämie von 28,9 Prozent auf den Xetra-Schlusskurs vom 16. Oktober, dem letzten Handelstag vor Bekanntgabe der Übernahmeabsicht. Die Ankeraktionärin B&C Holding Österreich GmbH hat zugesagt, ihre Beteiligung von rund 15 Prozent (780.000 Aktien) anzudienen. Auch Steyr-Motors-CEO Julian Cassutti will seine Aktien abtreten. "Ich stehe voll hinter diesem Angebot und diene deshalb auch meine eigenen Aktien an", sagte er laut Mitteilung. "Es ist für unsere Aktionärinnen und Aktionäre finanziell attraktiv und für Steyr Motors strategisch richtig."

Im Business Combination Agreement vom 21. Oktober wurden vertragliche Garantien für den Standort Steyr vereinbart. Sitz und Hauptverwaltung der Gesellschaft bleiben in Österreich, Produktion, Forschung und Entwicklung in Steyr angesiedelt. Außerdem hat Red Cat zugesichert, keine Änderungen an bestehenden Betriebsvereinbarungen und Kollektivverträgen vorzunehmen. Der Vorstand soll in seiner aktuellen Besetzung im Amt bleiben.

Das Übernahmeangebot der Red-Cat-Tochter SMOT Acquisition GmbH läuft über ein Gesamtvolumen von rund 205 Mio. Euro und setzt eine Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent plus einer Aktie voraus. Die Annahmefrist endet am 18. Dezember 2026 um 17.00 Uhr (MEZ). Der Vollzug des Angebots steht noch unter dem Vorbehalt investitionskontrollrechtlicher Genehmigungen in Österreich, Australien, Italien und dem Vereinigten Königreich.

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