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Keines der beiden Unternehmen war zunächst für eine Stellungnahme zu erreichen. SpaceX und die Tochterfirma Starlink wollen jedenfalls satellitengestützte Sprach- und Datenverbindungen über handelsübliche Smartphones anbieten. Hierfür erwarb der Konzern in den vergangenen Monaten zahlreiche US-Mobilfunkfrequenzen, unter anderem von EchoStar. Bei einer Übernahme von Boost Mobile erhielte SpaceX eine Vertriebsplattform und 7,4 Millionen Kunden. Allerdings müsste EchoStar für die Transaktion mutmaßlich die Zustimmung der Telekomkonzerne AT&T und T-Mobile einholen. Die beiden Unternehmen haben Netznutzungsvereinbarungen geschlossen, die bei einem Verkauf von Boost wohl automatisch enden würden.
Satellitentelefonie über handelsübliche Smartphones gewinnt weltweit an Bedeutung. Bisher werden für Gespräche und Datenübertragungen in unwegsamem Gelände oder in Katastrophengebieten meist spezielle Geräte genutzt, deren Antennen jedoch freie Sicht zum Himmel benötigen. Die Europäische Union (EU) hat einen Großteil der im kommenden Jahr zur Neuvergabe anstehenden Lizenzen für heimische Anbieter reserviert. Um diese Frequenzen will sich die Deutsche Telekom gemeinsam mit Telefonica aus Spanien, Vodafone aus Großbritannien und Orange aus Frankreich bewerben.