Schwache Nachfrage in China/USA kostet Pernod Ricard Umsätze

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Umsätze sanken im 1. Halbjahr 2025/26 um 5,9 % auf 5,25 Mrd. Euro
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Dem französischen Spirituosenhersteller Pernod Ricard macht eine schwache Nachfrage - vor allem in den USA und China - zu schaffen. Der Umsatz sei in den sechs Monaten 2025/26 organisch um 5,9 Prozent auf 5,25 Mrd. Euro gefallen, teilte der Hersteller von Martell-Cognac und Absolut-Wodka mit. Als Gründe nannte das Unternehmen die Kaufzurückhaltung der Verbraucher sowie einen Lagerabbau bei Händlern in den beiden Schlüsselmärkten. Der operative Gewinn sank um 7,5 Prozent.

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Ein Lichtblick sei jedoch die nachlassende Abwärtsdynamik gewesen, hieß es. Im zweiten Quartal (per Ende Dezember) des laufenden Geschäftsjahres sei der Umsatz nur noch um 5 Prozent geschrumpft, nach einem Minus von 7,6 Prozent im ersten Quartal. Dies sei auf eine Besserung in Indien und im Reise-Einzelhandel zurückzuführen.

Der weltweit zweitgrößte Spirituosenkonzern nach Diageo bezeichnete das laufende Geschäftsjahr 2026 als Übergangsjahr und rechnet mit einer Belebung in der zweiten Jahreshälfte. Mit einem Sparprogramm will Pernod Ricard bis 2029 eine Mrd. Euro einsparen und die operative Marge "so weit wie möglich verteidigen". Langfristig peilt der Konzern wieder ein jährliches Umsatzwachstum von drei bis sechs Prozent an.

MARSEILLE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/CLEMENT MAHOUDEAU

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