Santander Consumer Bank wuchs im Neukreditgeschäft kräftig

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Wachstum fiel sehr gut aus
 © Barbara Gindl, Themenbild, Apa
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Die in Österreich auf Konsumentenkredite spezialisierte Santander Consumer Bank hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 ihr Neukreditgeschäft deutlich ausgebaut. Insgesamt schrieb sie ein Wachstum von 16 Prozent bei Neukrediten, vor allem im Bereich der Kfz-Finanzierung ging es mit plus 19 Prozent bergauf, teilte die Bank am Mittwoch mit. Wegen erhöhter Risikovorsorgen blieb jedoch der Gewinn nach Steuern mit 38,6 Mio. Euro hinter dem Jahr 2024 zurück.

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Das Neukreditvolumen lag 2025 bei 3,21 Mrd. Euro. "2025 war operativ eines der stärksten Jahre. Vor allem im Mobilitätsbereich konnten wir deutlich zulegen", sagt CEO Olaf Peter Poenisch laut einer Aussendung. Im Segment der Kfz-Finanzierungen stieg das Neugeschäftsvolumen auf 2,52 Mrd. Euro (plus 19 Prozent). 107.000 Fahrzeuge habe die Bank im Vorjahr finanziert, das sei ein Rekord gewesen. Die Bank hat zahlreiche Kooperationen mit Autoherstellern, darunter Ford, Kia, Volvo, Polestar, KTM, Yamaha, Harley-Davidson und seit 2025 auch den chinesischen Elektroautoanbieter NIO.

In den übrigen Segmenten wuchs die Bank ebenfalls. Bei Barkrediten stieg das Neukreditvolumen um 7 Prozent auf 487 Mio. Euro, bei Teilzahlungen legte es um 6 Prozent auf 204 Mio. Euro zu. Santander hat zahlreiche Handelskooperationen, unter anderem mit XXXLutz, Obi, Hornbach, Hartlauer oder Intersport.

Insgesamt lag der Kreditbestand bei 3,75 Mrd. Euro, das war ein Plus von 4 Prozent zum Jahr 2024. Die Kreditausfallrate (non-performing loans/NPL) liege im "niedrigen einstelligen Prozentbereich", heißt es in der Aussendung ohne Angabe einer genaueren Zahl. Die Spareinlagen blieben mit 3,19 Mrd. Euro nahezu unverändert (plus 1,0 Prozent). Rund drei Viertel des Sparvolumens entfielen mittlerweile 2025 auf Tagesgeldkonten, 2024 seien es nur 60 Prozent gewesen.

Unterm Strich blieb der Bank ein Gewinn nach Steuern von 38,6 Mio. Euro, das war um 7 Prozent weniger als im Vorjahr. Grund dafür seien höhere Risikovorsorgen, diese erhöhten sich um 25 Prozent auf 73,4 Mio. Euro. Hier seien Sondereffekte schlagend geworden, die Bank habe Abschreibungen vorgezogen, um die Qualität des Portfolios zu verbessern.

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