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Der Nettogewinn kletterte um 25 Prozent auf 1,11 Milliarden Reais. Angesichts der starken Geschäftsentwicklung verdoppelte Embraer seine Prognose für den freien Cashflow in diesem Jahr. Die bereinigte operative Umsatzrendite (Ebit) soll nun zwischen 10,0 und 10,6 Prozent liegen, statt der bisher erwarteten 8,7 bis 9,3 Prozent.
Embraer produziert kleinere Flugzeuge wie Regionaljets und Geschäftsreiseflugzeuge, aber auch Militärtransportmaschinen. Im abgelaufenen Quartal lieferte das Unternehmen 65 Flugzeuge aus, was einem Anstieg von sieben Prozent entspricht. Besonders stark entwickelte sich die Rüstungssparte mit einem Umsatzplus von 22 Prozent, angetrieben durch das Militärtransportflugzeug KC-390 Millennium. Um die Kapazitäten für dieses Modell auszubauen, prüft der Konzern den Aufbau zusätzlicher Montagelinien in Indien und den USA. In der zivilen Luftfahrt plant Embraer zudem, die Produktionskapazität bis 2030 auf 110 bis 120 Maschinen pro Jahr auszuweiten.
FARNBOROUGH - GROSSBRITANNIEN: FOTO: APA/APA/AFP/TOBY SHEPHEARD