Rheinmetall stellt letzte Weichen für Auto-Sektor-Verkauf

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Rheinmetall will sich auf das Rüstungsgeschäft konzentrieren
 © APA/APA/AFP/RONNY HARTMANN
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Die deutsche Rheinmetall hat letzte Weichenstellungen für die Trennung von seinem schwächelnden Autozuliefergeschäft vorgenommen. Das Rheinmetall-Management habe mit Vertretern der Betriebsräte aus dem Automotive-Bereich und der IG Metall eine weitreichende Übergangsregelung für die Beschäftigten der zum Verkauf gestellten Sparte vereinbart, teilte Rheinmetall am Freitag mit.

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In einem Überleitungstarifvertrag würden die Arbeitnehmerrechte an den deutschen Standorten auch für die Zeit nach dem Übergang ihrer Gesellschaften auf den neuen Eigentümer gesichert. Das Paket sehe unter anderem eine Beschäftigungs- und Standortsicherung für einen Zeitraum von drei Jahren für die vom Verkauf betroffenen deutschen Standorte vor. Die Vereinbarung sei auch für den Käufer bindend, betonte Rheinmetall-Vorständin Vera Saal. Rheinmetall strebe weiter eine Vertragsunterzeichnung für den Verkauf bis Ende März an.

Rheinmetall hatte nach eigenen Angaben zuletzt noch mit zwei Bietern über den Verkauf verhandelt. Die Gespräche dauerten an, sagte ein Sprecher nun. Der Düsseldorfer Konzern hatte die Sparte zum Verkauf gestellt, die mit rückläufigen Umsätzen und Gewinnen kämpft. Der Power Systems genannte Bereich, der Teile für die kriselnde Autoindustrie fertigt, gehört nicht mehr zum Kerngeschäft des DAX-Konzerns. Rheinmetall will sich auf das profitable und aktuell stark wachsende Rüstungsgeschäft konzentrieren.

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