Renault will Absatz bis 2030 kräftig steigern

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Der französische Autobauer Renault will seinen Absatz bis 2030 um 23 Prozent steigern und die Hälfte seiner Fahrzeuge außerhalb Europas verkaufen. Mit einer neuen Fünf-Jahres-Strategie will der Konzern im verschärften globalen Wettbewerb bestehen, wurde am Dienstag mitgeteilt.

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In seinem wichtigen europäischen Heimatmarkt steht Renault unter zunehmendem Preisdruck durch chinesische Anbieter wie BYD und traditionelle Konkurrenten wie Stellantis, was die Gewinnmargen schmälert. Um international zu wachsen, will Renault auf Partner wie den chinesischen Konzern Geely setzen, insbesondere in Südamerika und Südkorea.

Um die Ziele zu erreichen, plant Renault in den kommenden fünf Jahren 36 neue Modelle, davon 14 für Märkte außerhalb Europas. Das Verkaufsvolumen der Marke Renault soll bis 2030 auf mehr als zwei Millionen Fahrzeuge pro Jahr steigen, nach 1,63 Millionen im Jahr 2025. Der Anteil der außerhalb Europas verkauften Autos soll von 38 Prozent im Vorjahr auf 50 Prozent klettern. "Wir werden zeigen, dass wir langfristig planen und zum Maßstab für die europäische Automobilindustrie auf globaler Ebene werden", erklärte Vorstandschef Francois Provost.

In China und USA indirekt präsent

Der Autokonzern, der weder in den USA noch in China direkt präsent ist, will weiter auf Elektroautos setzen und bis 2030 insgesamt 16 reine E-Modelle anbieten. Um auf die schwächer als erwartet ausfallende Nachfrage nach E-Autos in Europa zu reagieren, setzen die Franzosen stärker auf Hybrid-Fahrzeuge. Dafür soll das Gemeinschaftsunternehmen Horse Powertrain mit Geely kleinere Motoren entwickeln. Noch am Dienstag will der Autobauer zwei neue Modelle vorstellen: den Klein-SUV Bridger für den indischen Markt und den Dacia Striker. Der Crossover-Kombi soll vor allem gegen den Skoda Octavia des Volkswagen-Konzerns antreten.

SAVENAY - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/LOIC VENANCE

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