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Kostensteigerungen bei Kakao, Fetten und Haselnüssen sowie kollektivvertraglich bedingte Erhöhungen der Personalkosten aus dem Herbst 2024 hätten das Unternehmen "vor spürbare Belastungen gestellt", schreibt der Manner-Vorstand im aktuellen Halbjahresfinanzbericht. Es sei "notwendig, die Kostenstruktur laufend zu evaluieren - auch Preisanpassungen sind notwendig, um die gewohnt hohe Qualität unserer Produkte weiterhin sicherstellen zu können", erklärte das Manner-Management.
Manner-Süßwaren sind auch im Ausland stark gefragt. Die Exportquote lag im ersten Halbjahr bei rund 60 Prozent. An der Börse wird der Wiener Süßwarenhersteller mit rund 200 Mio. Euro bewertet. Der Großteil der Manner-Aktien ist in Familienbesitz.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen "einen geringen Umsatzanstieg" und "ein geringeres Betriebsergebnis" als 2024. Dies werde aber nur "möglich sein, wenn sich die makro-wirtschaftlichen und politischen Unruhen in der Welt nicht weiter verschärfen und wenn sich das derzeitige wirtschaftliche Umfeld nicht wesentlich verschlechtert". Ein größeres Thema für Manner ist auch die Rohstoffverfügbarkeit. Eine bereichsübergreifende Taskforce soll den Süßwarenhersteller auf potenzielle Rohstoffengpässe "bestmöglich" vorbereiten.