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In Deutschland stieg der Randstad-Umsatz um vier Prozent, nachdem er im Vorquartal noch um vier Prozent geschrumpft war. In Nordamerika beschleunigte sich das Wachstum auf vier Prozent, in der Region Iberia lag das Plus bei elf Prozent.
Der niederländische Konzern ist der weltgrößte Personalvermittler und sein Geschäft gilt als Frühindikator für die Konjunktur. Konzernchef Sander van 't Noordende erklärte, die Einstellungsbereitschaft erhole sich mit der anziehenden Wirtschaft. Allerdings spürten die Kunden wegen der weltweiten Lage weiterhin Unsicherheit. "In einer solchen Zeit arbeiten die Kunden lieber mit flexiblen Arbeitskräften, weil ihnen das offensichtlich die Einnahmen bringt, aber nicht das Risiko", sagte der Manager der Nachrichtenagentur Reuters.
An der Amsterdamer Börse legten die Randstad-Aktien mehr als sieben Prozent zu. Dem Morningstar-Analysten Ben Slupecki zufolge setzen Investoren darauf, dass die Talsohle bei den Neueinstellungen durchschritten ist. Die Kursrally half der Randstad-Aktie, für das laufende Jahr wieder in die Gewinnzone zurückzukehren. Zuvor hatte das Papier angesichts nervöser Arbeitsmärkte zeitweise fast 34 Prozent an Wert verloren.