Oberbank hält sich stabil im ersten Quartal 2026

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Rekordwert an Kundengeldern mit 44,1 Mrd. Euro
 © Barbara Gindl, Themenbild, Apa
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Die oberösterreichische Oberbank hat im ersten Quartal 2026 mit 92,5 (Q1/2025: 94,2) Mio. Euro Überschuss nach Steuern annähernd den gleichen Gewinn wie in der Vorjahresperiode erzielt. Das vor allem von der Beteiligung an der voestalpine bestimmte At-Equity-Ergebnis lag mit 13,4 (Q1/2025: 10,3) Mio. Euro über dem Vorjahreswert.

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Das Ergebnis vor Steuern lag bei 118,8 Mio. Euro. Besonders hervorgehoben wurde in einer Presseaussendung am Dienstag das um 5,3 Prozent auf 22,2 Mrd. Euro gestiegene Kreditvolumen. Das Kommerzkreditgeschäft sei um 6,3 Prozent gewachsen, vorwiegend aus den Märkten Tschechien, Ungarn und Deutschland Mitte.

Kernkapitalquote stieg

Das Zinsergebnis reduzierte sich im Jahresvergleich leicht von 156,8 auf 154,7 Mio. Euro, das Provisionsgeschäft hingegen wuchs um 9 Prozent auf 63,6 Mio. Euro. Die Risikovorsorgen wurden um 10,6 Prozent auf 11,3 Mio. Euro erhöht. Die Kernkapitalquote lag bei 19,62 Prozent nach 18,91 Prozent im ersten Quartal 2025. Im Wertpapiergeschäft erreichte die Oberbank einen neuen Rekordwert an betreuten Kundengeldern (Summe aus Wertpapieren und Primäreinlagen) von 44,1 Mrd. Euro nach 41,1 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Primärmittel steigen weiter um 3,1 Prozent auf 20,9 Mrd. Euro.

"Kerngesundes Kreditportfolio"

"Getrieben vom starken Kommerzkreditwachstum, einem ausgezeichneten Provisionsergebnis und einem stabilen Verwaltungsaufwand konnten wir das Ergebnis auf hohem Niveau halten", sah Generaldirektor Franz Gasselsberger die "Robustheit unseres Geschäftsmodells, gerade in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld" bestätigt. "Wir sind stolz auf unser kerngesundes und breit gestreutes Kreditportfolio, mit einer NPL-Quote von 2,85 Prozent liegen wir deutlich besser als zahlreiche Mitbewerber", zeigte sich Gasselsberger zufrieden. Das Eigenkapital konnte zum 31. März 2026 um 6,3 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro gesteigert werden, mit einer Cost-Income-Ratio von 43,5 Prozent zähle die Oberbank zu den produktivsten Banken Europas.

Ein präziser Ausblick sei derzeit nicht möglich aufgrund der volatilen Rahmenbedingungen in Wirtschaft und Politik. Im Moment hänge alles davon ab, wie lange der Konflikt im Iran dauert. "Wir fahren daher auf Sicht und blicken mit Respekt auf das weitere Geschäftsjahr 2026", hieß es. Der Jahresüberschuss werde ganz wesentlich von Marktvolatilitäten beeinflusst, "die sich auf unsere Fair-Value-Bewertungen auswirken".

SALZBURG - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/BARBARA GINDL

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