
von
Der Rückgang beim Gesamtumsatz resultiert laut Konzernangaben maßgeblich aus der Entkonsolidierung der TANN-Gruppe, die im Juni des Vorjahres verkauft wurde. Bereinigt um diesen Sondereffekt belief sich das Umsatzminus auf 5,9 Prozent. Das bereinigte betriebliche Ergebnis auf Pro-forma-Basis (ohne TANN) stieg hingegen um 5,6 Prozent an. Hier profitierte Mayr-Melnhof insbesondere von Effizienzsteigerungen und Ergebnisverbesserungen in der Sparte Pharma & Healthcare Packaging sowie von Kostensenkungen. Das bereinigte EBITDA belief sich im ersten Quartal auf 104,1 Mio. Euro, was einem Rückgang von 12,7 Prozent entspricht.
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Management weiterhin mit einem schwierigen Umfeld und warnt vor erheblichen Ergebnisrisiken. Neben strukturellen Überkapazitäten in der Branche wirkt sich seit März der Iran-Krieg negativ aus und führt zu einem spürbaren Kostendruck, der insbesondere die Bereiche Energie, Transport und Chemikalien betrifft. Gegensteuern will Mayr-Melnhof mit seinem Transformationsprogramm "Fit-For-Future", das dem Unternehmen zufolge derzeit deutlich stärkere Fortschritte zeigt als ursprünglich geplant.