Leitbörsen in Asien schließen uneinheitlich

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Nikkei gewann etwas
 © APA/APA/AFP/KAZUHIRO NOGI
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Die asiatischen Börsen haben am Dienstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Während japanische Aktien und die chinesischen Festlandsmärkte nach Feiertagspausen zulegten, ging es an den Börsen von Hongkong und in Indien nach unten.

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Bestimmendes Thema bleibt die Unklarheit in Hinblick auf die US-Zölle. "Mit dem Urteil des Obersten Gerichtshofs ist die Unsicherheit durch Zölle wieder zum alles beherrschenden Thema an der Börse geworden", so Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. "Im Moment weiß niemand so recht, welche Zölle nun eigentlich gezahlt werden müssen und welche nicht - das Chaos ist perfekt."

So hatte US-Präsident Donald Trump nach einer Entscheidung des obersten US-Gerichtshofs gegen seine Zollpolitik am Freitag einen weltweiten Zollsatz auf Importe in die USA von 10 Prozent angekündigt und diesen am Samstag auf 15 Prozent erhöht. Ob und wie dieses neue Vorhaben sich auf bereits getätigte die Absprachen mit anderen Ländern auswirken, ist noch unklar.

Die chinesischen Festlandsbörsen legten nach der über einwöchigen Feiertagspause zu und verarbeiteten damit die Impulse aus der handelsfreien Zeit. Der CSI-300-Index gewann ein Prozent auf 4.707,54 Zähler. Dagegen verlor der Hang Seng der Sonderverwaltungszone Hongkong nach den Gewinnen zu Wochenbeginn 1,82 Prozent auf 26.590,32 Punkte. Hier belasteten Verluste bei Technologie- und Pharmawerten, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank anmerkten.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 zog dagegen um 0,87 Prozent auf 57.321,09 Punkte an. Er ließ sich damit nicht von den mäßigen US-Vorgaben beeindrucken. Ebenso wie der südkoreanische Markt, der seinen Rekordlauf fortsetzte. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf Gewinne im Halbleitersegment und bei exportorientierten Titeln. Der australische ASX tendierte unterdessen kaum verändert.

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