Leitbörsen in Asien schließen uneinheitlich

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Nikkei-225 sinkt um 0,32 Prozent
 © APA/APA/AFP/GREG BAKER
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Die wichtigsten asiatischen Börsen haben am Freitag keine einheitliche Richtung eingeschlagen. "Die Marktteilnehmer werden vor dem Wochenende vorsichtiger, da am Montag die Aktienmärkte in den USA feiertagsbedingt geschlossen bleiben", betonte Marktexperte Andreas Lipkow.

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Während die technologielastigen Märkte Südkoreas und Taiwans von den starken Vorgaben des US-Technologiesektors und dem Nachhall der guten Zahlen von TSMC profitierten, hielt die Konsolidierung in Japan an. Der Leitindex Nikkei-225 sank um 0,32 Prozent auf 53.936,17 Punkte.

Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf die Gewinne des Yen zum Dollar, was den exportorientierten Markt tendenziell belastet. Der Anstieg sei auf Bemerkungen von Finanzministerin Satsuki Katayama hin erfolgt, für alle Optionen zur Begrenzung zu großer Schwankungen am Devisenmarkt offen zu sein. Trotz der Abgaben lagen japanische Aktien auf Wochensicht im Plus.

Ähnlich war die Entwicklung in China. Während der CSI-300-Index der chinesischen Festlandbörsen um 0,41 Prozent auf 4.731,87 Punkte sank, gab der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong zuletzt um 0,29 Prozent auf 26.844,96 Punkte nach. Auch hier reichte es im Vergleich zur Vorwoche für ein Plus.

Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf die anstehenden Daten zum chinesischen Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal am Montag. Diese dürften zeigen, ob das angestrebte Jahreswachstum von fünf Prozent erreicht wurde.

Australische Aktien legten dagegen weiter zu. Der australische Leitindex S&P/ASX 200 schloss 0,48 Prozent höher mit 8.903,85 Punkten.

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