Leitbörsen in Asien schließen überwiegend schwächer

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
Vor US-Arbeitsmarktdaten
 © AFP, YUICHI YAMAZAKI, Apa
©AFP, YUICHI YAMAZAKI, Apa
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Die asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag mehrheitlich geschwächelt. Damit präsentierten sich die Märkte vor den US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag vorsichtig.

von

Einmal mehr überschatteten Druck von der Anleiheseite, hohe Ölpreise und daraus resultierende Inflationssorgen die Kursentwicklung. "In Japan sorgen stärker als erwartet gestiegene Verbraucherpreise im Großraum Tokio für zusätzlichen Zinsdruck", stellte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets fest. Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss 0,9 Prozent tiefer mit 68.309,46 Punkten. Trotzdem hielt sich der Index auf Wochensicht im Plus.

Etwas besser sah es in Südkorea aus. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf die Verbraucherpreise für September, die keinen wachsenden Inflationsdruck aufgezeigt und im Rahmen der Erwartungen gelegen hatten. Der Kospi gewann rund 0,5 Prozent. Das reichte allerdings nicht, um im Vergleich zum vergangenen Freitag im Plus zu liegen.

Recht deutlich war dagegen das Minus in Hongkong, während an den chinesischen Festlandsbörsen nicht gehandelt wurde. Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone verlor deutliche 2,8 Prozent und verarbeitete damit die Impulse nach der Feiertagspause am Vortag. Dabei standen Finanzwerte unter Druck. Aktien von HSBC gaben deutlich nach.

Der australische S&P ASX 200 entzog sich mit einem Plus von 0,79 Prozent auf 8.682,10 Punkte der Schwächetendenz. Er holte damit einen Teil der Verluste vom Vortag auf.

Über die Autoren

Logo
trend. Newsletter

Die wichtigsten Wirtschaftsthemen des Tages