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Anstatt die negativen Folgen der Künstlichen Intelligenz auf viele Bereich der Wirtschaft zu diskutieren, konzentriere man sich in Asien ohnehin mehr auf die Investitionen in die benötigte Infrastruktur, so Marktstratege Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management. Das zeige sich an der Stärke der Börsen Taiwans, Südkoreas und Japans.
Der japanische Leitindex Nikkei 225 zog um 2,2 Prozent auf 58.583,12 Punkte an und befand sich damit auf Rekordkurs. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen für den Anstieg auch auf die Nominierung zweier neuer Mitglieder der Bank of Japan, die für eine lockere Geldpolitik stehen.
Mit ähnlich hohen Gewinnen wie in Japan hielt die Rekordserie in Südkorea an. Der australische ASX lag ebenfalls im Plus, hielt das Tempo der technologielastigeren asiatischen Börse aber nicht mit und schloss 1,17 Prozent fester mit 9.128 Punkten. Die Marktstrategen der Deutschen Bank merkten an, dass die Verbraucherpreise etwas über den Erwartungen gelegen hätten. Das habe Sorgen vor Zinserhöhungen verstärkt.
Der CSI-300-Index chinesischen Festlandbörsen gewann 0,6 Prozent auf 4.735,89 Zähler. Der Hang Seng der Sonderverwaltungszone Hongkong zog um 0,66 Prozent auf 26.765,72 Punkte an.
SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL