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Gewinne verzeichneten daher die technologielastigen Märkte Südkoreas und Taiwans. Australische Aktien kamen nach der verhaltenen Entwicklung am Vortag ebenfalls ins Laufen. Der S&P/ASX 200 schloss 1,66 Prozent fester mit 9.014,78 Punkten.
Uneinheitlich war dagegen die Entwicklung in China. Während der CSI-300-Index der chinesischen Festlandbörsen um 0,22 Prozent auf 4.713,82 Zähler sank, legte der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong um 0,31 Prozent auf 27.266,38 Punkte zu. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf uneinheitliche Inflationsdaten. Einem Rückgang der Verbraucherpreise habe im Jänner eine vorteilhaftere als erwartete Entwicklung der Erzeugerpreise entgegengestanden. Letztere hätten dabei das höchste Niveau seit 18 Monaten erreicht, bewegten sich allerdings noch im deflationären Bereich.
In Japan wurde der Tag der Reichsgründung feierlich begangen. Daher fand kein Handel statt. Die Rahmenbedingungen für den Markt gestalten sich weiterhin gut. "Über 60 Prozent der Unternehmen übertrafen die Erwartungen der Analysten, wobei der Nettogewinn die Prognosen um über sieben Prozent übertraf", betonte Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank. "Der Optimismus der Analysten nahm während der Berichtssaison zu: Seit Beginn hoben sie ihre Gewinnschätzungen für im Topix gelistete Unternehmen für das Geschäftsjahr 2025 um 1,1 Prozent an und erwarten nun ein Plus von 12,2 Prozent."
SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL