US-Börsen zur Eröffnung ohne klare Richtung

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Wackelige Hoffnungen auf zeitliche Begrenzung des Iran-Konflikts
 © APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT
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Die US-Aktienmärkte haben sich nach den Vortagesverlusten am Mittwoch ohne klare Richtung präsentiert. Der Dow Jones Industrial fiel in den ersten 20 Handelsminuten um 0,13 Prozent auf 48.438,79 Punkte. Der marktbreite S&P-500 gewann 0,04 Prozent auf 6.819,19 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 0,43 Prozent auf 22.614,28 Einheiten hinauf.

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Positive Impulse liefert ein Bericht der "New York Times", wonach der Iran indirekt Kontakt zu den USA aufgenommen hat, um über ein Ende des Krieges zu verhandeln. Dies machte den Anlegern Hoffnung, dass sich der Konflikt nicht weiter in die Länge ziehen werde. Marktbeobachter warnen jedoch davor, diese unkonkreten Signale überzubewerten. Der Iran hat die Meldung zudem inzwischen dementiert. Die Ölpreise gaben folglich nur kurzzeitig nach und schwankten zuletzt um den Vortagesschlusskurs.

Unter den Einzelwerten erholten sich Aktien von Nvidia um 1,2 Prozent. Der Milliardär Leo KoGuan gab bekannt, dass er eine Million Aktien des Halbleitergiganten und KI-Champions gekauft hat. Er sei überzeugt, dass das Thema Künstliche Intelligenz keine Blase sei, sondern "erst der Anfang".

Aktien mit Bezug zu Kryptowährungen legten im frühen Handel deutlich zu, nachdem sich der Bitcoin nach dem jüngsten Ausverkauf im Zuge des eskalierenden Konflikts im Nahen Osten etwas erholt hat. So verbuchten die Papiere von Coinbase ein Kursplus von zwölf Prozent.

Die Anteilsscheine von Moderna gewannen 5,4 Prozent. Das Biotech-Unternehmen hatte sich bereit erklärt, dem Unternehmen Genevant 950 Millionen US-Dollar zu zahlen, um einen Rechtsstreit im Zusammenhang mit der Liefertechnologie hinter seinem Covid-Impfstoff beizulegen. Analysten zufolge fällt die Vergleichssumme niedriger aus als befürchtet.

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