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InPost betreibt in neun Ländern, darunter seinem Heimatmarkt Polen, eines der größten europäischen Netzwerke von automatisierten Paketschließfächern. Aktuell sind es über 25.000 Packstationen. Davon profitiert auch der Paketdienstleister FedEx.
InPost war im Jahr 2021 in Amsterdam an die Börse gegangen. Das Unternehmen expandierte rasch, die hohen Investitionen in die Packstationen lasteten aber auf den Gewinnen. InPost profitiert von der Paketflut, die die wachsenden Bestellungen der Verbraucher bei Online-Händlern von Amazon bis Zalando ausgelöst haben. Nun soll die Präsenz in Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, den Beneluxländern und Großbritannien ausgebaut werden, hieß es weiter.
Künftig werden Advent und FedEx den Angaben zufolge jeweils 37 Prozent an dem Unternehmen halten, das mehr als 5.000 Menschen beschäftigt. Die Investmentgesellschaft A&R von InPost-Chef Rafal Brzoska wird 16 Prozent und die tschechische Investmentfirma PPF die restlichen 10 Prozent besitzen. InPost soll seinen Namen, seine Managementstruktur und seinen Hauptsitz in Polen beibehalten. "Gemeinsam werden wir unser Netzwerk stärken und mehr Verbraucher mit verbesserten, schnellen und flexiblen Lieferoptionen erreichen", sagte Brzoska. Die Transaktion soll in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden.