Kering wegen Gucci-Krise mit Umsatzrückgang

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Gucci steckt in der Krise
 © APA/APA/AFP/SEBASTIEN DUPUY
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Die anhaltende Krise bei seiner wichtigsten Marke Gucci macht dem französischen Luxuskonzern Kering zu schaffen. Der Umsatz schrumpfte im vergangenen Jahr auf vergleichbarer Basis um zehn Prozent auf 14,675 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Gewinn lag mit 1,6 Mrd. Euro um ein Drittel unter dem Vorjahresniveau. Die Gewinnmarge sank damit auf elf Prozent, vor drei Jahren waren es noch 28 Prozent.

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Die Geschäftsentwicklung 2025 spiegle das Potenzial des Unternehmens nicht wider, sagte der neue Kering-Chef Luca de Meo. Vor allem die Hauptmarke Gucci steckt in der Krise. Allein im vierten Quartal schrumpfte hier der Umsatz um zehn Prozent. Es war das zehnte Quartal in Folge mit sinkenden Erlösen.

Die Schwierigkeiten begannen 2022, als die Entwürfe des langjährigen Stardesigners Alessandro Michele aus der Mode kamen. Seither stehen bei Investoren insbesondere die hohe Verschuldung und die rückläufige Ertragskraft bei Kering im Fokus. "Es geht jetzt darum, die Marken weltweit wieder begehrlich zu machen", sagte die JPMorgan-Analystin Chiara Battistini. Neben Gucci zählt Kering unter anderem auch Bottega Veneta, Balenciaga und Yves Saint Laurent zu seinem Portfolio.

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