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Für die wichtige Halbleiteranlagenindustrie erwartet Jenoptik dabei eine grundsätzlich positive Entwicklung - unter anderem wegen der angekündigten massiven Investitionen in Rechenzentren. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern eine schwächere Nachfrage aus der Chip- sowie der Automobilindustrie zu spüren bekommen. Dabei stabilisierte sich das Halbleiteranlagengeschäft in der zweiten Jahreshälfte, wie Jenoptik berichtete.
Insgesamt gingen die Auftragseingänge 2025 um etwa drei Prozent auf nahe 1 Mrd. Euro zurück. Der Umsatz sank vorläufigen Berechnungen zufolge um circa sechs Prozent auf 1,05 Mrd. Euro. Das EBITDA nahm um etwa 13 Prozent auf 192 Mio. Euro ab, die entsprechende Marge verschlechterte sich um 1,5 Prozentpunkte auf rund 18,4 Prozent. Die Zahlen fielen leicht schwächer aus als erwartet. Einen ausführlichen Ausblick sowie Details zu den Zahlen will Jenoptik am 25. März vorlegen.
Die Aktie verlor auf der Handelsplattform Tradegate am frühen Morgen bis zu elf Prozent. Seit Jahresanfang hat die Aktie ordentlich zugelegt, bis Donnerstag zu Handelsschluss auf Xetra hat der Titel bisher gut 38 Prozent Kursgewinn verbucht.