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Der Ausgabepreis könnte an der Technologiebörse Nasdaq bereits am 11. Juni festgelegt und der Börsenstart für den 12. Juni anvisiert werden, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Damit würde der Zeitplan für den mit Spannung erwarteten Börsengang beschleunigt, der ursprünglich für Ende Juni geplant war. Eine schnellere Prüfung des Börsenprospekts durch die US-Börsenaufsicht SEC habe unter anderem zu der Beschleunigung geführt, hieß es weiter. SpaceX und die Nasdaq lehnten eine Stellungnahme ab.
SpaceX spielt mit seinen Raketen eine Schlüsselrolle für das amerikanische Raumfahrtprogramm. Das Unternehmen betreibt zudem den Satelliten-Internetdienst Starlink. Musk brachte in SpaceX auch seine KI-Firma xAI samt der Online-Plattform X ein. Der Konzern wurde bei dieser Fusion laut Medienberichten insgesamt mit 1,25 Billionen Dollar bewertet.
Jüngst gab Musk bekannt, dass xAI kein eigenständiges Unternehmen mehr sei, sondern seine KI-Produkte wie den Chatbot Grok unter der Marke SpaceXAI vermarkten werde. Der Multimilliardär stellt für die Zukunft KI-Rechenzentren im All in Aussicht. Die Idee dahinter ist, dass die Sonne dort viel Energie liefern kann und die Kühlung im All einfacher ist. Skeptiker verweisen allerdings auf Probleme wie die erheblichen Aufbaukosten sowie die Strahlung, die Schaltkreise beschädigen könne.
Musk, der unter anderem auch den Elektroauto-Hersteller Tesla führt, ist Chef und Großaktionär von SpaceX.
Der Börsengang von SpaceX könnte die erste von drei Mega-Aktienplatzierungen in diesem Jahr werden. Berichten zufolge planen auch der ChatGPT-Entwickler OpenAI und sein Konkurrent Anthropic Börsengänge mit extrem hohen Erlösen.
CAPE CANAVERAL - USA: FOTO: APA/APA/AFP/CHANDAN KHANNA