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"Infineon liegt in sehr guten Händen, deswegen schaffen wir jetzt frühzeitig Klarheit über die weitere Ausrichtung des Unternehmens", sagte Aufsichtsratschef Herbert Diess.
Infineon leidet zwar seit Längerem unter einer schwächelnden Nachfrage der Automobilbranche. Gleichzeitig boomt das Geschäft mit Leistungshalbleitern für KI-Rechenzentren. Im laufenden Jahr soll sich der Umsatz mit diesen Produkten auf 1,5 Mrd. Euro verdoppeln.
Als weiteres Wachstumsfeld sieht Firmenchef Hanebeck KI-gesteuerte, humanoide Roboter. Viele der Infineon-Chips ließen sich ohne große Veränderungen in diesen Maschinen einsetzen, hatte er unlängst in einem Zeitungsinterview gesagt. Das Umsatzpotenzial für sein Unternehmen liege bei rund 500 Dollar (422 Euro) pro humanoidem Roboter. In seiner Rede auf der Hauptversammlung am Donnerstag will sich Hanebeck unter anderem diesem Thema widmen.
MUNICH - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/MICHAELA STACHE