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Die Logistikeinheit des Konzerns, Hyundai Glovis, betonte, dass sie derzeit einige Routen im Nahen Osten nicht befahren könne. Fracht müsse daher vorübergehend an alternativen Standorten gelagert werden. Hyundai, zu dem auch das Schwesterunternehmen Kia gehört, ist der drittgrößte Autobauer der Welt.
Dem südkoreanischen Handelsminister Yeo Han-koo zufolge werden einige Lieferungen zu Umschlagplätzen wie Sri Lanka umgeleitet. Dort würden sie zwischengelagert, während die Unternehmen prüften, wann der Transport wieder aufgenommen werden könne. Steigende Logistikkosten und Rohstoffengpässe setzten zudem die Zulieferer und die Produktion unter Druck, sagte Hyundai-Manager Kim.
Der Druck auf die Lieferketten zeigt sich bereits in der Handelsbilanz des Landes. Südkoreas Exporte verzeichneten im März zwar insgesamt ein starkes Wachstum, die Lieferungen in den Nahen Osten brachen jedoch um 49 Prozent ein. Der weltweite Absatz von Hyundai sank im März um 2,3 Prozent auf 358.759 Fahrzeuge. Die Aktien von Hyundai Motor und Hyundai Glovis schlossen am Freitag mit einem Minus von 1,2 beziehungsweise 0,7 Prozent, während der südkoreanische Leitindex Kospi um 2,7 Prozent zulegte.
SEOUL: FOTO: APA/APA/AFP/JUNG YEON-JE