Höhere Energiepreise belasten Exportbetriebe zunehmend

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Belastungen aber unter dem Niveau vom Frühjahr 2022
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Die Folgen der geopolitischen Spannungen bekommen auch die heimischen Unternehmen zu spüren. Angesichts des Iran-Kriegs und der Störungen auf der wichtigen Straße von Hormuz fühlen sich aktuell zwei Drittel der Exportbetriebe "sehr stark" oder "eher stark" von höheren Energiepreisen betroffen, wie aus einer Online-Umfrage vom März im Auftrag der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) hervorgeht. Zu Jahresbeginn 2024 war es lediglich jedes zweite Unternehmen.

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Die Betroffenheit betreffend Energiepreise ist gestiegen, liegt aber laut OeKB "deutlich unter dem Niveau vom Frühjahr 2022, als der Ukraine-Krieg zu massiven Verwerfungen geführt hatte". Hinsichtlich Lieferkettenproblemen habe sich die Situation vergleichsweise weiter entspannt. 76 Exportunternehmen wurden befragt.

Bei den Lieferkettenproblemen ist die Betroffenheit im Vergleich zur vorangegangenen Umfrage im Jahr 2024 abermals rückläufig: Während Anfang 2024 noch drei Viertel der Unternehmen "sehr" oder "etwas" betroffen waren, sind es aktuell weniger als die Hälfte. Lediglich 12 Prozent der Unternehmen gaben an, "sehr betroffen" zu sein.

Die am häufigsten genannten Maßnahmen in den nächsten drei Jahren sind laut Umfrage die Suche von zusätzlichen bzw. neuen Lieferanten (89 Prozent bzw. 86 Prozent) sowie der Abschluss von längerfristigen Lieferverträgen (67 Prozent). Den größten Anstieg (von 24 auf 42 Prozent) gegenüber 2024 wies das Vorhaben aus, Lagerkapazitäten auszubauen.

Um die Abhängigkeit vom Energiepreis zu verringern, wollen 90 Prozent der befragten OeKB-Kunden in den nächsten drei Jahren Energiesparmaßnahmen umsetzen (32 Prozent "sehr wahrscheinlich", 58 Prozent "eher wahrscheinlich"). 71 Prozent wollen in erneuerbare Energien investieren (29 Prozent "sehr" und 42 % "eher" wahrscheinlich).

Damit sind Pläne für den Ausbau von erneuerbaren Energien im Vergleich zu 2024 laut Kontrollbank rückläufig. Dafür rücke der Auf- bzw. Ausbau von Speicheranlagen stärker in den Fokus. Die Hälfte der Unternehmen hat entsprechende Maßnahmen vor; vor zwei Jahren war es erst ein Fünftel der Betriebe.

TULLN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/HELMUT FOHRINGER

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