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Konkurrenten könnten den Düsseldorfern also noch einen Strich durch die Rechnung machen. Auch müssen die Gremien Henkels und die Kartellbehörden noch einer möglichen Übernahme zustimmen, erklärte der Hersteller von Pritt und Persil. Aktien von Henkel und Wendel legten am Dienstagvormittag zu.
Henkel könnte mit einer Übernahme sein Geschäft rund um Klebstoffe und Beschichtungen weiter ausbauen, das der Konzern erst diese Woche mit dem Kauf der ATP Adhesive Systems aus der Schweiz gestärkt hatte. Stahl stellt nach eigenen Angaben Beschichtungen unter anderem für die Automobil-, Bekleidungs-, Verpackungs- und Möbelindustrie her. Das 1930 in den USA gegründete Unternehmen, das seinen Hauptsitz 1990 in die Niederlande verlegte, beschäftigt nach eigenen Angaben rund 2.000 Menschen und kommt auf einen jährlichen Umsatz von knapp einer Mrd. Euro. Es verfügt weltweit über 15 Produktionsstätten - darunter auch ein Standort in Deutschland.
Die Klebstoffsparte mit Marken wie Loctite, Pattex oder Pritt zeichnet für rund die Hälfte des Jahresumsatzes von Henkel verantwortlich. 2024 waren es rund elf Mrd. Euro, der Konzernumsatz lag bei 21,6 Mrd. Euro. Die Sparte produziert neben Kleb- und Dichtstoffen auch Beschichtungen etwa für die Auto- oder Verpackungsindustrie. Zweites Standbein von Henkel ist das Geschäft mit Konsumartikeln wie Wasch- und Reinigungsmitteln mit Marken wie Persil oder Somat sowie Haar- und Körperpflegeprodukten wie Schwarzkopf oder Syoss.
DÜSSELDORF - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/INA FASSBENDER